Die Transfusion von Fremdblut ist nach wie vor eine der wichtigsten Komponenten in der Behandlung einer akuten Anämie, wie sie zum Beispiel im Rahmen von Traumata, akuten gastrointestinalen Blutungen oder blutverlustreichen Operationen auftreten kann.
Die Transfusion von Fremdblut ist nach wie vor eine der wichtigsten Komponenten in der Behandlung einer akuten Anämie, wie sie zum Beispiel im Rahmen von Traumata, akuten gastrointestinalen Blutungen oder blutverlustreichen Operationen auftreten kann.
Réduire la fièvre ou ne pas la réduire? La question ne devrait même plus se poser. Dans une méta-analyse de 2018, une réduction active de la fièvre n’a eu aucune incidence sur la mortalité.
Fieber senken oder nicht senken? Sollte das nach der vorliegenden Datenlage eigentlich noch eine Frage sein? Seit der letzten großen, randomisiert-kontrollierten Multizentrum-Studie zur Fiebersenkung von Intensivpatienten von Young und Mitarbeitern, in der eine pharmakologische Fiebersenkung bei Intensivpatienten keinerlei positive Effekte bewirkt hatte, ist keine relevante neue Studie erschienen, die für eine Fiebersenkung gesprochen hätte.
Fettemulsionen sind ein heute unverzichtbarer und mittlerweile wohl auch unbestrittener Bestandteil der parenteralen Ernährung geworden. Mit der Entwicklung der Fettemulsion "Intralipid" war in den 50er Jahren der Durchbruch in der intravenösen Fetttherapie gelungen.
n den letzten Jahren ist in verschiedenen Publikationen eindrücklich belegt worden, dass eine quantitativ und qualitativ inadäquate oder eine zu spät begonnene Ernährung bei Intensivpatienten die Komplikationsrate erhöht, die Wundheilung und die Immunkompetenz beeinträchtigt, das Risiko von Infektionen steigert und schlussendlich die Prognose der Patienten verschlechtert.
Stressulkusprophylaxe bei kritisch kranken Patienten - Die medikamentöse Stressulkusprophylaxe mittels Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) oder seltener, Histamin-H2-Rezeptor-Antagonisten (H2RA), gehört seit Jahrzehnten zu den Basismaßnahmen der intensivmedizinischen Therapie.
932 272 personnes sont décédées en Allemagne en 2017, dont environ la moitié au cours d’un séjour hospitalier. Au sein de l’hôpital, c’est au service de soins intensifs que la grande majorité des patients a perdu la vie. Lorsqu’une personne est traitée en soins intensifs, ses proches font face à d’énormes défis.
La définition d’un bas débit cardiaque se base sur une valeur entre <2,4 l/min/m2 et 2,2 l/min/m2, bien qu’on ne sache pas précisément à partir de quelle valeur un index cardiaque doit être considéré comme normal. Une étude menée sur des patients sans problème cardiaque a démontré un vaste éventail de valeurs.
De nos jours, les anti-infectieux permettent souvent de bien contrôler la plupart des infections. Il n’existe pourtant même aujourd’hui aucune option thérapeutique causale spécifique permettant de réduire la réponse pathologique de l’hôte chez les patients septiques.
En 1980 fut décrit un traitement à haute dose d’un délirum post-opératoire par l’halopéridol. Cette substance appartient aujourd’hui au répertoire standard de la médecine intensive. Il semble indétrônable en raison de sa disponibilité parentérale et représente ainsi le neuroleptique privilégié en cas de troubles du passage gastro-intestinal.
Depuis quelques années, l’individualisation du traitement est devenue le maître mot de la médecine intensive. Rétrospectivement, il convient de se demander pourquoi on a par le passé traité des maladies plutôt que des malades, c’est-à-dire des individus. On a aujourd’hui beaucoup de mal à comprendre pourquoi le patient, dans toute sa spécificité individuelle, n’a pas toujours été au centre du traitement.
Fieber senken oder nicht senken? Sollte das nach der vorliegenden Datenlage eigentlich noch eine Frage sein? Seit der letzten großen, randomisiert-kontrollierten Multizentrum-Studie zur Fiebersenkung von Intensivpatienten von Young und Mitarbeitern, in der eine pharmakologische Fiebersenkung bei Intensivpatienten keinerlei positive Effekte bewirkt hatte, ist keine relevante neue Studie erschienen, die für eine Fiebersenkung gesprochen hätte.
Sepsis ist die häufigste Ursache für eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI) bei kritisch kranken Patienten (Hoste EA; Intensive Care Med 2015; 41:1411). Andererseits tritt eine akute Nierenschädigung bei fast 70% der Intensivpatienten mit einer Sepsis auf.
Und wieder eine große, randomisiert-kontrollierte Multizentrum-Studie zur Ernährung bei Intensivpatienten, die perfekt durchgeführt wurde und die negativ verlaufen ist.
Im Jahr 2017 verstarben in Deutschland insgesamt 932.272 Menschen. Knapp die Hälfte aller Sterbefälle ereignete sich während eines Krankenhausaufenthalts (46%, statistisches Bundesamt 2016) und im Krankenhaus wiederum die Mehrzahl auf Intensivstationen (ITS).
Die Therapie mit Betamimetika und Betablockern bei Patienten mit akuter Herzinsuffizienz, dem „low cardiac output“ Syndrom, ist ein schwieriges Thema – wobei sich schon an der Definition „low cardiac output“ die Geister scheiden: Während sich die European Society of Cardiology (ESC) auf einen Cardiac Index < 2,4 l/min/m2 bei Nachweis einer Gewebehypoxie, verursacht durch kardiale Dysfunktion nach Korrektur der Vorlast bezieht, greift die American Heart Association (AHA) auf einen CI < 2,2 l/min/m2 zurück.
Zwar können die meisten Infektionen mit Antiinfektiva häufig gut kontrolliert werden, doch gibt es auch im 21. Jahrhundert keine spezifische kausale Behandlungsoption der pathologischen Wirtsreaktion septischer Patienten. Zahlreiche – theoretisch sinnvolle – Therapiestrategien, mit vielversprechenden Resultaten im Tierversuch, konnten in kontrollierten klinischen Studien jedoch letztlich nicht überzeugen.
Haloperidol: Allheilmittel oder vergebliche Hoffnung? Im Jahr 1980 beschrieben die Kollegen Sos und Cassem die Anwendung von Haloperidol in astronomischen Dosen zur Behandlung eines agitierten Delirs im postoperativen Kontext (Sos J, Cassem NH; Drug Therapy 1980; 10:103). Bis zu 299 mg (!) Tagesdosis wurden in dieser Arbeit zur Therapie eines Delirs eingesetzt. I
Individualisierung der Therapie, das ist DAS Schlagwort in der Intensivmedizin der letzten Jahre. Retrospektiv muss man sich fragen, warum wir Krankheiten und nicht immer schon kranke, also individuelle Personen behandelt haben, ist es – wie auch bei anderen Paradigmenwechseln – völlig unverständlich, warum nicht immer schon der einzelne, immer einzigartige Patient im Fokus der Behandlung gestanden ist.
Im Jahr 2017 verstarben in Deutschland insgesamt 932.272 Menschen. Knapp die Hälfte aller Sterbefälle ereignete sich während eines Krankenhausaufenthalts (46%, statistisches Bundesamt 2016) und im Krankenhaus wiederum die Mehrzahl auf Intensivstationen (ITS).
Die Therapie mit Betamimetika und Betablockern bei Patienten mit akuter Herzinsuffizienz, dem „low cardiac output“ Syndrom, ist ein schwieriges Thema – wobei sich schon an der Definition „low cardiac output“ die Geister scheiden: Während sich die European Society of Cardiology (ESC) auf einen Cardiac Index < 2,4 l/min/m2 bei Nachweis einer Gewebehypoxie, verursacht durch kardiale Dysfunktion nach Korrektur der Vorlast bezieht, greift die American Heart Association (AHA) auf einen CI < 2,2 l/min/m2 zurück.
Zwar können die meisten Infektionen mit Antiinfektiva häufig gut kontrolliert werden, doch gibt es auch im 21. Jahrhundert keine spezifische kausale Behandlungsoption der pathologischen Wirtsreaktion septischer Patienten. Zahlreiche – theoretisch sinnvolle – Therapiestrategien, mit vielversprechenden Resultaten im Tierversuch, konnten in kontrollierten klinischen Studien jedoch letztlich nicht überzeugen.
Haloperidol: Allheilmittel oder vergebliche Hoffnung? Im Jahr 1980 beschrieben die Kollegen Sos und Cassem die Anwendung von Haloperidol in astronomischen Dosen zur Behandlung eines agitierten Delirs im postoperativen Kontext (Sos J, Cassem NH; Drug Therapy 1980; 10:103). Bis zu 299 mg (!) Tagesdosis wurden in dieser Arbeit zur Therapie eines Delirs eingesetzt. I
Individualisierung der Therapie, das ist DAS Schlagwort in der Intensivmedizin der letzten Jahre. Retrospektiv muss man sich fragen, warum wir Krankheiten und nicht immer schon kranke, also individuelle Personen behandelt haben, ist es – wie auch bei anderen Paradigmenwechseln – völlig unverständlich, warum nicht immer schon der einzelne, immer einzigartige Patient im Fokus der Behandlung gestanden ist.
Vielleicht haben Sie sich bereits in einer derartigen Situation befunden: Die Intensivstation ist voll und das Diensttelefon klingelt. Es ist ein Anruf von der Normalstation. Ein dort in Behandlung befindlicher Patient mit alkoholischer Leberzirrhose Child-Pugh C (nicht für eine Lebertransplantation gelistet, keine Patientenverfügung) entwickelte zunehmende Atemnot, des Weiteren ist der Blutdruck lediglich 70/45 mmHg.
Leberfunktionsstörungen sind ein Krankheitsbild, mit dem wir tagtäglich in der Behandlung kritisch kranker Patienten konfrontiert sind. Die häufigsten Leberfunktionsstörungen beim Intensivpatienten sind die hypoxische/ischämische Leberfunktionsschädigung (auch als Schockleber bekannt) und die cholestatische Leberdysfunktion.
En 2015, 925 000 personnes sont mortes en Allemagne. La moitié de tous ces décès se sont produits pendant un séjour hospitalier, dont une majorité en unité de soins intensifs. Le taux de mortalité se situe ici entre 15 et 30%.
L’espérance de vie moyenne des enfants naissant aujourd’hui en Allemagne est de 78 ans pour les garçons et de 83 ans pour les filles. Depuis le début des années 1970, elle a augmenté de 10 ans pour les hommes et de 9 ans pour les femmes. Selon les données de 2012/2014, l’espérance de vie restante des hommes de 65 ans est de 17 ans et celle des femmes du même âge de 21 ans.
Le seul but de la médecine de soins intensifs est d’assurer la survie, mais ce n’est pas suffisant. La question de la qualité de vie après un séjour en soins intensifs se pose donc de plus en plus. La complexité du terme «qualité de vie» contraste avec le paramètre «mortalité», qui est lui on ne peut plus clair et facile à saisir. En fin de compte, ce qui est importe le plus au patient, c’est généralement de savoir dans quelle mesure un retour à son ancienne vie sera possible après un traitement médical intensif.

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