In Untersuchungsräumen herrscht oft ein sehr hoher Lärmpegel. Dadurch wird die Untersuchungsqualität, aber auch die Gesundheit der Mitarbeiter:innen gefährdet.
Störungen der pankreatischen Mikrozirkulation spielen eine zentrale Rolle in der Pathophysiologie der akuten Pankreatitis. Diese dürften nicht nur bei der Entstehung der Erkrankung relevant sein, sondern auch maßgeblich den Schweregrad im weiteren Verlauf bestimmen.
1. Ein 34-jähriger Mann stellt sich in der Notaufnahme mit seit sieben Tagen persistierendem Fieber und rechtsseitigen Oberbauchschmerzen vor. Die Schmerzen sind von krampfartigem Charakter und werden durch Bewegung sowie Palpation verstärkt. Begleitend berichtet der Patient über ausgeprägten Nachtschweiß und Appetitlosigkeit seit Symptombeginn.
In Fortsetzung der Serie „Highlights der Highlights“ darf ich Ihnen diesmal die Vorträge von Prof. Dr. Christian Madl und Prof. Dr. Michael Gschwantler aus den Gastrohighlights Wien, Dezember 2024 vorstellen.
Rund ein Viertel aller Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) erkranken vor dem 20. Lebensjahr.1, 2 Der Wechsel von der pädiatrischen in die internistische Betreuung – die sogenannte Transition – stellt eine entscheidende Phase dar, in der medizinische, emotionale und organisatorische Aspekte ineinandergreifen.
Zu den seltenen extraintestinalen Manifestationen (EIMs) bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zählen pulmonale Manifestationen, die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) und opthalmologische EIMs (Episkleritis, Skleritis, Uveitis, Keratokunjunktivitis sicca und periphere ulcerative Keratitis).
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind oft Systemerkrankungen und können signifikante entzündliche Aktivität auch außerhalb des Verdauungstraktes aufweisen. Dies wird als extraintestinale Manifestationen (EIM) bezeichnet.
Zur „Prime Time“ der Fortbildungssaison im Herbst – und pünktlich zum Postgraduiertenkurs Endoskopie, dem jährlichen Highlight unserer endoskopischen Fortbildungsveranstaltungen – dürfen wir Ihnen die vierte Ausgabe der Gastro&Hepa-News präsentieren.
Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronische Entzündung der Speiseröhre, die mit einer vermehrten Inzidenz an Dysphagie, gastroösophagealer Refluxbeschwerden und Nahrungs-/Bolusimpaktion einhergeht.1
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED), darunter Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU), stellen eine zunehmende Herausforderung im klinischen Alltag dar.
Die akute obere gastrointestinale Blutung stellt mit einer Inzidenz von 48-160 pro 100.000 PatientInnen pro Jahr einen häufigen Vorstellungsgrund an notfallmedizinischen Einrichtungen dar (Long B; Am J Emerg Med 2024; 81:116).
1. Im Juli diesen Jahres stellt sich ein 20-jähriger Mann in der Notaufnahme eines Universitätsspitals vor. Seit 1 Tag besteht eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes mit Fieber bis 39°C. In den frühen Morgenstunden des Tages der Vorstellung traten zusätzlich starke Kopfschmerzen, Lichtscheue und Nackensteifigkeit auf.
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist der häufigste primäre Leberkrebs, gefolgt vom cholangiozellulären Karzinom (CCA). Neue systemische Therapien haben die Prognose in fortgeschrittenen Stadien deutlich verbessert.
Die Mikrobiomtransplantation (Fecal Microbiota Transplant, FMT) ist bis heute ein heiß diskutiertes Thema. In diesem Verfahren wird eine aufbereitete Stuhlprobe eines geeigneten Donors, beispielsweise per Endoskopie (Gastroskopie, Koloskopie), Magensonde oder in Form von Kapseln verabreicht.1, 2
In Fortsetzung der Serie „Highlights der Highlights“ darf ich Ihnen diesmal die Vorträge von Prof. Dr. Thomas Rösch und meine eigenen aus den Gastrohighlights Wien im Dezember 2024 vorstellen.
Die spontan bakterielle Peritonitis (SBP) ist eine schwerwiegende Komplikation der Leberzirrhose, die mit hoher Mortalität einhergeht.
In diesem Artikel werde ich versuchen, Ihnen einen Überblick über verschiedene Arten, die Durchführung und die spezielle Nachsorge der perkutanen Ernährungssonden zu geben. Ich werde mich dabei auf die herkömmliche Pull-PEG beziehungsweise Hybrid-PEG und die Push-PEG konzentrieren.
1. Ein 77-jähriger Mann stellt sich mit reduziertem Allgemeinzustand und peripheren Beinödemen im Rahmen einer Repatriierung aus einem ungarischen Spital in einem Universitätsklinikum in Österreich vor. Der Patient wurde vor einigen Tagen dort mit neu aufgetretenen Hämoptysen, rechtsseitigen Oberbauchschmerzen und genereller AZ-Verschlechterung vorstellig. Im Rahmen einer abdominellen Sonographie wurde im dortigen Spital der Verdacht auf einen hepatisch metastasierten Tumor gestellt und eine Transferierung nach Österreich organisiert.
Seit 2023 gibt es das komplett neue Format des „youngÖGGH Pre-Symposiums“. Dieser von der youngÖGGH organisierte und geleitete Tag, immer vor dem Hauptkongress, gilt ganz den Nachwuchs-Gastroenterolog:innen und Hepatolog:innen, inklusive Medizinstudent:innen.
In Fortsetzung der Serie „Highlights der Highlights“ darf ich Ihnen diesmal die Vorträge von Prof. Dr. Gabriele Moser und Doz. Dr. Philipp Schreiner aus den Gastrohighlights Wien Dezember 2024 vorstellen.
Die Koloskopie ist ein essenzieller Teil der Ausbildung Gastroenterologie & Hepatologie. Sie erfordert einerseits technische Skills, andererseits auch ein theoretisches Know-how, da eine inkorrekte Abtragung ein vermeidbares Risiko für Patient:innen bedeutet. Dieses muss man sich (auch) im Eigenstudium aneignen.
Für viele Patient:innen mit einem terminalen Organversagen stellt eine Organtransplantation die einzig verfügbare Therapieoption dar.
Durch die Zulassung der PPAR-Agonisten Elafibranor und Seladelpar, den Widerruf der Zulassung für die Obeticholsäure und anhaltender Diskussionen hinsichtlich neuer Therapieziele und Therapiealgorithmen hat sich das Management von PBC-Patient:innen zuletzt deutlich weiterentwickelt.
Das Thema „Hepatologie 2025: Die fetten Jahre sind vorbei, oder?“ diente als Bindeglied zwischen dem thematischen Schwerpunkt steatotische Lebererkrankung (SLD; vormals: Fettlebererkrankung) und drei weiteren Vorträgen zu Bereichen der Hepatologie, bei denen sich in mancherlei Hinsicht eine Verschlankung erkennen lässt.
Ich werde in diesem Artikel versuchen, die endoskopische Behandlung von Walled-off Pankreasnekrosen und die Aufgaben der Pflegepersonen bei den Interventionen zusammenzufassen.
Die medizinische Ernährungstherapie beim Intensivpatienten zielt darauf ab, dem Katabolismus während der kritischen Erkrankung und somit der Entstehung einer Malnutrition entgegenzuwirken. Gemäß den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Ernährungstherapie (ESPEN-Guidelines) sollten dabei folgende Vorgaben erfüllt bzw. berücksichtigt werden:1
Der Übergang von nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) zu MASLD als Terminologie spiegelt ein genaueres Verständnis dieser weit verbreiteten Lebererkrankung wider1.
Der menschliche Körper, insbesondere der Gastrointestinaltrakt, beherbergt eine dichte Besiedelung mit Mikroorganismen. Im Verlauf der Evolution hat sich eine komplexe symbiotische Beziehung zwischen dem Menschen und einer Vielzahl von Mikroben, darunter Bakterien, Archaeen, Pilze und Viren, entwickelt.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
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