GASTRO&HEPA-News
Dieses Editorial fasst die wichtigsten
gastroenterologischen Highlights des Jahres 2025 zusammen und zeigt, wie
sich diagnostische Präzision, differenzierte Risikostratifizierung und
personalisierte Therapieansätze zunehmend als leitende Prinzipien
etablieren.
Funktionsstörungen und Motilität – Daniel Pohl
Die
Neurogastroenterologie zeigt, wie sehr Fortschritt vor allem durch eine
präzisere Diagnostik und differenzierte Konzepte entsteht. Funktionelle
Erkrankungen werden damit besser verstehbar. Ein übergeordnetes Thema
ist das Alter. Der gastrointestinale Trakt unterliegt keiner
eigentlichen Degeneration, wohl aber altersabhängigen anatomischen und
funktionellen Veränderungen: Motilität, Schleimhautreparatur,
Barrierefunktion und Mikrobiom verändern sich subtil, aber klinisch
relevant. Diese Veränderungen erklären atypische Symptome im höheren
Lebensalter und fordern eine altersadaptierte Diagnostik, um Über- wie
Unterbehandlung zu vermeiden.
Ein zentrales Konsenspapier betrifft
die laryngopharyngealen Symptome (LPS). Der San-Diego-Konsens trennt
erstmals klar zwischen Symptomen (LPS) und laryngopharyngealer
Refluxkrankheit. Entscheidend ist die Botschaft:
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Tags: gastro&hepa-news gastrohighlighths funktionsstörungen und motilität pankreaserkrankungen – chronisch entzündliche darmerkrankungen rektumkarzinom gastrointestinale tumore endoskopie hepatologie

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