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Futility-Assessment bei Leberzirrhose auf der Intensivstation: Rien ne va plus?


Patienten mit dekompensierter ACLD (advanced chronic liver disease = Leber­zirrhose) haben eine stark reduzierte Lebenserwartung. Wenn auch der Verlauf oft unberechenbar ist, so haben die Patienten, die ein ACLF (acute on chronic liver ­failure) entwickeln, in Abhängigkeit von der Anzahl der Organversagen die schlechtesten Überlebenschancen. Aus Sicht der Intensivmedizin ist es daher wichtig, die Patienten, die von einer intensivmedizinischen Therapie profitieren könnten, zum richtigen Zeitpunkt zu identifizieren. 

Aber auch die Therapieziellimitierung ist ein wichtiger Aspekt der Intensivmedizin, um bei fehlender Indikation (Therapieziel kann nicht mehr erreicht werden) den Sterbeprozess nicht unnötig zu verlängern. 

Zentrale Fragen zur Aufnahme auf die Intensivstation
So wie bei allen anderen potentiellen ICU-Aufnahmen sollte man sich vor Aufnahme eines Patienten mit Leberzirrhose grundsätzliche Fragen stellen:

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Tags: gastro&hepa-news hepatologie leberzirrhose aclf organinsuffizienz palliativmedizin 

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