Deutschland weist im Vergleich der OECD-Länder einen hohen Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf.
Evidenzbasierte Maßnahmenpakete, sogenannte „Sepsis-Bündel“ (Sepsis bundles), bilden seit der ersten Veröffentlichung der Surviving Sepsis Campaign (SSC) im Jahr 2004 einen integralen Bestandteil der sepsisbezogenen Therapieempfehlungen (Dellinger RP; Crit Care Med 2004; 32:858).
Die Idee, Antibiotika mit einer zeitabhängigen Abtötungskinetik prolongiert zu applizieren, ist nicht erst im 21. Jahrhundert entstanden. Bereits 1953 hat Harry Eagle in seinen experimentellen Untersuchungen mit Penicillin auf die Verbesserung der Abtötungsrate mit Hilfe einer kontinuierlichen Applikation hingewiesen.
Die Betreuung älterer schwer erkrankter Patienten stellte für Intensivmediziner schon immer eine Herausforderung dar.
Die Idee, Antibiotika mit einer zeitabhängigen Abtötungskinetik prolongiert zu applizieren, ist nicht erst im 21. Jahrhundert entstanden. Bereits 1953 hat Harry Eagle in seinen experimentellen Untersuchungen mit Penicillin auf die Verbesserung der Abtötungsrate mit Hilfe einer kontinuierlichen Applikation hingewiesen.
Die Betreuung älterer schwer erkrankter Patienten stellte für Intensivmediziner schon immer eine Herausforderung dar.
Der Anteil von Menschen mit chronischen Nierenkrankheiten (CKD) steigt weltweit: für die erwachsene Bevölkerung wird derzeit 9% beobachtet (Collaboration GBDCKD; Lancet 2020; 395:709).
Wie sieht es mit der Parathormon (PTH)-Bremse beim sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) aus?
Die IgA-Nephropathie (IgAN) ist die weltweit häufigste Form der Glomerulonephritis. Die Erkrankung wurde vor 56 Jahren von den französischen Pathologen Jean Berger und Nicole Hinglais entdeckt, die IgA- und C3-Ablagerungen sowie eine mesangiale Hyperzellularität der Glomeruli beschrieben. Diese sind auch heute noch die diagnostischen Pfeiler der IgAN.
Die membranöse Glomerulonephritis (MGN) ist die weltweit häufigste Ursache für das Auftreten eines nephrotischen Syndroms beim Erwachsenen.
Ich hatte gedacht, das Problem sei gegessen. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrzehnts sind zahlreiche Studien erschienen, die die renale Toxizität von Kontrastmitteln in Frage gestellt haben, sodass vielfach diskutiert wurde, ob die Kontrastmittel-induzierte Nephropathie (KIN) (korrekter wohl Kontrastmittel-induziertes AKI [CI-AKI]) ein Phantom ist, überhaupt existiert.
Im Jahr 2021 sind in Deutschland 1.023.687 Menschen gestorben, gegenüber dem Jahr 2019 hat sich die Zahl der Sterbefälle um 8,9% erhöht (2019: 939.520, Statistisches Bundesamt).
Im Jahr 2021 sind in Deutschland 1.023.687 Menschen gestorben, gegenüber dem Jahr 2019 hat sich die Zahl der Sterbefälle um 8,9% erhöht (2019: 939.520, Statistisches Bundesamt).
Die internistische Intensivstation (Station 14) der Medizinischen Hochschule Hannover besteht aus 15 hochaufgerüsteten Beatmungsbetten inklusive einem Schockraum zur Stabilisierung kritischer Notfallpatienten.
Im Verlauf der Betreuung und Begleitung eines Patienten vom Erkennen als potentieller Organspender bis zur möglichen Organentnahme sind wichtige Behandlungsentscheidungen zu treffen.
Die ambulant erworbene schwere Pneumonie (severe community acquired pneumonia, sCAP) wird in der Regel auf Intensivstationen behandelt und ist immer noch mit einer Krankenhaussterblichkeit bis zu 30% assoziiert.
Die neue Sepsis-Definition von 2016 stellt die Wirtsantwort und das Organversagen in den Vordergrund der konzeptuellen Sepsis-Betrachtungen.
Ein wesentliches Element bei der Diagnostik der Sepsis ist die Identifikation und Resistenztestung von Bakterien und Pilzen aus Blut. Seit dem kulturellen Nachweis von Bakterien auf Kartoffelscheiben wurden immer wieder neue Techniken zur besseren Diagnostik entwickelt.
Die Sepsis-assoziierte Enzephalopathie (SAE) ist auf eine zerebrale Dysfunktion im Rahmen der Sepsis zurückzuführen, deren Ursachen derzeit noch unvollständig bekannt sind.
Beim septischen Schock kommt es durch eine Reaktion des Organismus auf eine Infektion zu einem kardiovaskulären Kollaps und metabolischen Veränderungen, welche zu einem lebensbedrohlichen Missverhältnis von Sauerstoffangebot und Sauerstoffverbrauch der Organe führen.
Im Verlauf der Betreuung und Begleitung eines Patienten vom Erkennen als potentieller Organspender bis zur möglichen Organentnahme sind wichtige Behandlungsentscheidungen zu treffen.
Die ambulant erworbene schwere Pneumonie (severe community acquired pneumonia, sCAP) wird in der Regel auf Intensivstationen behandelt und ist immer noch mit einer Krankenhaussterblichkeit bis zu 30% assoziiert.
Die neue Sepsis-Definition von 2016 stellt die Wirtsantwort und das Organversagen in den Vordergrund der konzeptuellen Sepsis-Betrachtungen.
Ein wesentliches Element bei der Diagnostik der Sepsis ist die Identifikation und Resistenztestung von Bakterien und Pilzen aus Blut. Seit dem kulturellen Nachweis von Bakterien auf Kartoffelscheiben wurden immer wieder neue Techniken zur besseren Diagnostik entwickelt.
Die Sepsis-assoziierte Enzephalopathie (SAE) ist auf eine zerebrale Dysfunktion im Rahmen der Sepsis zurückzuführen, deren Ursachen derzeit noch unvollständig bekannt sind.
Beim septischen Schock kommt es durch eine Reaktion des Organismus auf eine Infektion zu einem kardiovaskulären Kollaps und metabolischen Veränderungen, welche zu einem lebensbedrohlichen Missverhältnis von Sauerstoffangebot und Sauerstoffverbrauch der Organe führen.
Diese prospektiv randomisierte Multicenter-Studie wurde an 37 Zentren in acht verschiedenen Ländern durchgeführt. Als Ergebnis wird berichtet, dass bei respiratorischer Insuffizienz 48 Stunden nach Extubation die nicht-invasive Beatmung verglichen mit Standardtherapie die Notwendigkeit der Reintubation und die Mortalität nicht verringert.
Ein Status epilepticus ist eine intensivneurologische Katastrophe mit hoher Morbidität und Mortalität, insbesondere, wenn der Status epilepticus nicht schnellstmöglich unterbrochen werden kann, vor allem auch, wenn die Ursache bei einem symptomatischen Status epilepticus nicht frühzeitig/rechtzeitig erkannt wird. Sterblichkeitsraten von bis zu 43% werden angegeben (Chin RF; Eur J Neurol 2004; 11:800; Raspall-Chaure M; Lancet Neurol 2006; 5:769).

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
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