Laborchemische Zeichen eines sekundären Hyperparathyreoidismus (SHPT) finden sich typischerweise bei Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen (CKD). Levin et al.
Viele Jahre sind wir davon ausgegangen, dass bei Patienten mit Typ 1-Diabetes die Entwicklung einer Mikroalbuminurie zuverlässig auch die Entwicklung einer diabetischen Nephropathie ankündigt (Viberti GC, Lancet 1:1430-1432, 1982).
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) gehören weltweit zu den am meisten verschriebenen Medikamenten. Mehr als 30 Millionen Menschen nehmen täglich NSAR ein (Singh G, J Rheumatol 56 (Suppl 1):18-24, 1999).
Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine thrombotische Mikroangiopathie (TMA), die am häufigsten sekundär nach Infektionen mit Shiga-Toxin produzierenden Escherichia coli (STEC-HUS) auftritt („typisches HUS“).
Chronisches Nierenversagen (CKD) und Herzinsuffizienz sind seit jeher eng miteinander verwobene Krankheitsbilder; mit dem Überbegriff „Kardiorenales Syndrom“ wird das häufig gleichzeitige Auftreten in ein und demselben Patienten versinnbildlicht.
Der hohe Kochsalzkonsum in weiten Teilen der Weltbevölkerung führt langfristig zu irreparablen kardiovaskulären und renalen Schäden. Besonders gefährdet sind Menschen mit hoher Salzsensitivität.
Seit mehr als 100 Jahren wird nierenkranken Patienten eine Diät mit niederem Kochsalzgehalt empfohlen. Diese Strategie wurde schon im 19. Jahrhundert von Senator und im 20. Jahrhundert vor allem in Deutschland von Volhard und in den USA von Kemper propagiert.
Das akute Nierenversagen (ANV) ist definiert als eine rasche Abnahme der glomerulären Filtrationsrate (GFR) (Feldkamp T; DMW 2011; 136:194). Das ANV ist die häufigste und teuerste Nierenerkrankung im Krankenhaus und stellt eine ernst zu nehmende Erkrankung dar, die in Abhängigkeit von der Grundkrankheit, der Dauer der renalen Funktionseinschränkung und des Allgemeinzustands des Patienten nicht nur auf Intensivstationen, sondern auch über die Akutsituation hinaus mit einer hohen Sterblichkeit assoziiert ist (Bienholz A; DMW 2013; 138:1229; Singbartl K; Kidney Int 2012; 81:819).
Dopamin "in Nierendosis", jahrelang eine Standard-Therapie zur Prophylaxe und Therapie des akuten Nierenversagens, ist obsolet geworden. Mit wenigen Ausnahmen haben die in den letzen Jahren durchgeführten
Das in der Nebenschilddrüse synthetisierte Parathormon (PTH) bewirkt eine Zunahme der Calcium- und Phosphat-freisetzung aus dem Knochen und, in synergistischer Wirkung
Schilddrüsenhormone sind den Katecholaminen verwandte jodierte Thyroninderivate, die für die physiologische Funktion praktisch aller Gewebe und somit zahlreicher Stoffwechselprozesse, inklusive Mineralstoffwechsel
Das akute Nierenversagen ist nach wie vor häufig und mit einer hohen Mortalität assoziiert. Die mittlerweile etablierte AKI (acute kidney injury) Klassifikation nach KDIGO teilt das akute Nierenversagen
Nach zahlreichen kleineren Studien brachte der multizentrische VAsopressin in Septic Shock Trial (VASST) erstmalig Klarheit über die Outcomeeffekte von Arginin Vasopressin (AVP) im septischen Schock (
Ein akutes Nierenversagen (acute kidney injury, AKI) ist eine der häufigsten Komplikationen bei Patienten auf der Intensivstation und mit einer hohen Morbidität und Mortalität verbunden (Uchino S; JAMA 2005; 294:813).
Die Gruppe der bullösen Autoimmundermatosen umfasst Erkrankungen der Haut und der Schleimhäute
Pharmakokinetik beschreibt, wie rasch und in welchem Ausmaß ein Arzneistoff nach seiner Verabreichung im Blutplasma und in verschiedenen Körpergeweben auftritt und wie schnell und in welcher Weise er wieder ausgeschieden wird.
Av-Fisteln werden meist in Form einer Seit-zu-End-Anastomose angelegt. Wegen des in Ruhe hohen peripheren Widerstandes in Muskel-versorgenden Arterien kann häufig in der Diastole
Die Calciphylaxie ist ein seltenes, lebensbedrohliches Syndrom, welches durch Mediaverkalkungen kleinerer und mittlerer arterieller Gefäße sowie progrediente und sehr schmerzhafte kutane Ulzerationen charakterisiert ist
Die Glomerulonephritis (GN) im Menschen ist durch ein weites Spektrum an klinischen Präsentationen, histologischen Erscheinungsformen und funktionellen Auswirkungen charakterisiert. Studien im Humansystem sowie experimentelle Studien konnten zeigen, dass diverse Zellen des Immunsystems eine Schlüsselrolle in der Pathogenese der Glomerulonephritis spielen.
Chronische Nierenerkrankungen wie die diabetische Nephropathie und hypertensive Nephropathie gehen oft mit einer Schädigung der glomerulären Filtrationsbarriere einher, die zur Proteinurie führt.
Die extrazelluläre Matrix (ECM) setzt sich aus einer Vielzahl von strukturellen und funktionellen Makromolekülen zusammen, die eine wichtige Rolle bei der Organentwicklung sowie bei Wachstums- und Reparaturvorgängen spielen.
Das Ausmaß der tubulointerstitiellen Fibrosierung bestimmt oft unabhängig von der renalen Grunderkrankung die Prognose der Nierenerkrankung (Bohle A, Exp Nephrol 2: 205-210, 1994).
1. Pathophysiologische Bedeutung des Endothelin-Systems bei Hypertonie - Endothelin ist ein aus 21 Aminosäuren bestehendes Peptid, das in 3 Isoformen (Endothelin-1, Endothelin-2 und Endothelin-3) existiert
Das Renin-Angiotensin-System spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation des Blutdrucks. Vor inzwischen über 70 Jahren konnte Harry Goldblatt zeigen, dass die Aktivierung dieses Hormonsystems den hohen Blutdruck bei renovaskulärer Hypertonie verursacht.
Amerikanischen Empfehlungen von 2005 zur Folge sollten Erwachsene weniger als 2300 mg (100 mmol) Natrium pro Tag, entsprechend etwa 6 g Kochsalz pro Tag essen, um die Manifestation eines hohen Blutdrucks zu verzögern oder
Wir berichten über ein 12-jähriges Mädchen. Aus der Anamnese sind folgende Befunde erwähnenswert:- Steroid-abhängiges nephrotisches Syndrom 1995 (3. Lebensjahr) - Nierenbiopsie 2/1997: Minimal change-Glomerulopathie mit Übergang in eine fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS)
Paradigmenwechsel: sHPT mit kardiovaskulärer Mortalität assoziiert - Hinsichtlich des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) und der renalen Osteopathie hat sich in den letzten Jahren ein Paradigmenwechsel vollzogen.
Die ständig steigende Zahl diagnostischer Kontrastmittelanwendungen und therapeutischer Interventionen auf dem Gebiet der Kardiologie, Angiologie oder Radiologie bringt bei einer immer größer werdenden Zahl an Risikopatienten
Am 7.2.2005 war bei einem 1958 geborenen Patienten mit konzentrischer linksventrikulärer Hypertrophie bei Hypertonie, Hashimoto-Immunthyreoiditis und bekannter Mikrohämaturie (bei Verdacht auf IgA-Nephropathie) Atorvastatin 10 mg/Tag verordnet worden.
Epidemiologische Studien über die Säuglingssterblichkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Großbritannien zeigten einen deutlichen Zusammenhang zwischen Geburtsgewicht und Säuglingssterblichkeit.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
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