Nicht-renale Indikation der kontinuierlichen Hämofiltration bei Sepsis ?
Eine Verminderung des zirkulierenden Blutvolumens mit konsekutiver Verschlechterung der systemischen Zirkulation ist eine der häufigsten Veränderungen im Rahmen der Versorgung des Intensivpatienten.
Das akute Nierenversagen (ANV) tritt auf Intensivstationen, mit einer Häufigkeit von 4-16% auf, etwa 50-70% der Patienten mit ANV müssen einer Nierenersatztherapie zugeführt werden.
Das ANV tritt auf Intensivstationen mit einer Häufigkeit von 4-16% auf und ist heute fast immer Teil eines Multiorganversagens (MOV). Etwa 50-70% der Patienten mit ANV müssen einer Nierenersatztherapie zugeführt werden.
Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist eine funktionelle, reversible Nierenfunktionseinschränkung bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz. Die Diagnose eines HRS wird durch eine Einschränkung der Nierenfunktion (KrS > 2.5 mg/dl) und verminderter Natriumelimination (FENa < 1%) sowie normalem Harnbefund (zum Ausschluss einer primären Nierenerkrankung) nach Ausschluss anderer Ursachen wie Hypovolämie, Infektionen, Nephrotoxine, erhöhtem intraabdominellem Druck bei gleichzeitigem Bestehen einer Leberschädigung gestellt.
Die Regenerationsleistung der Nieren ist zunächst einmal ein physiologischer Prozess. Nierengesunde scheiden pro Tag als Ausdruck dieser Regenerationsleistung z. B. 2.000 Zylinder,
Basierend auf einer kombinierten Störung nehmen die Sexualhormonveränderungen im Rahmen chronischer Nierenerkrankungen eine Mittelstellung zwischen primärem und sekundärem Hypogonadismus ein.
Zitronensäure ist eine der am weitesten verbreiteten Säuren im Pflanzenreich und tritt als Stoffwechselprodukt in allen Organismen auf. Noch bedeutender ist die Zitronensäure (beziehungsweise ihre Salze, die Zitrate) als wichtiges Zwischenprodukt im Kohlenhydrat-Stoffwechsel aller sauerstoffverbrauchenden Lebewesen.
Die renale Anämie ist normochrom, normozytär und hyporegenerativ, d. h. für das Ausmaß der Anämie sind die Retikulozyten (viel) zu niedrig.
Weltweit gibt es einen steigenden Bedarf an Nierenersatztherapie für ältere Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz bedingt durch die Altersstruktur der Bevölkerung, Liberalisierung der Akzeptanz der älteren Patienten für eine Nierenersatztherapie
Natrium-Bikarbonat in der Prävention des akuten Nierenversagens (ANV) hat eine lange Geschichte. Unter der Bezeichnung "Bikarbonatdiurese" (nach Prof. Kopp aus München) wurde Natrium-Bikarbonat beim ANV so lange zugeführt, bis der Harn-pH auf über 7.0 angestiegen war.
Erkrankungen des glomerulären Filters der Niere sind die häufigsten Ursachen für ein Nierenversagen und die dialysepflichtige Niereninsuffizienz.
Kontinuierliche Nierenersatzverfahren ("continuous renal replacement therapies" = CRRT) haben sich weltweit in der Behandlung von Intensivpatienten mit akutem Nierenversagen durchgesetzt und dies trotz der Tatsache,
Eine Früherkennung von Nierenerkrankungen sollte möglichst auch bei älteren Patienten erfolgen. Daraus resultiert u. a. die rechtzeitige Diagnose einer Nierenbeteiligung bei Paraproteinämien bzw. eines Myeloms.
Das akute Nierenversagen (ANV) ist durch einen akuten und signifikanten Abfall der glomerulären Filtrationsrate charakterisiert. Bei kritisch kranken Patienten ist es eine häufige und gefürchtete Komplikation, welche zu einer erhöhten Sterblichkeit der Patienten führt (Schrier RW; N Engl J Med 2004; 351:159).
In den letzten Jahren hat sich der ursprünglich sehr überraschende Befund bestätigt, dass zwischen atherosklerotischen Veränderungen des Gefäßsystems und dem systemischen Inflammationsniveau eine Assoziation besteht.
Eine Reihe von Studien aus der Vergangenheit hat dokumentiert, dass bei der großen Mehrheit progredienter Nierenerkrankungen ein scheinbar unaufhaltbarer, linearer Verlust der glomerulären Filtrationsrate auftritt.
Fibrose ist die gemeinsame Endstrecke fast aller chronischen Nierenerkrankungen, ihre Prävention besitzt entsprechend eine hohe Bedeutung. Eine wichtige – wenn auch seltene – Ursache der chronischen Nierenfibrose
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine schubweise verlaufende, chronisch-entzündliche Autoimmun-erkrankung mit Befall nahezu jedes Organsystems.
Bei herzchirurgischen Patienten beträgt das Risiko, postoperativ ein akutes Nierenversagen (ANV) mit Dialysepflichtigkeit zu entwickeln 10-20% (Ann Intern Med 128:194-203, 1998).
Berichtet wird über einen 1964 geborenen Patienten (B. S.) mit folgender nephrologischer Anamnese: 12/02 Routinecheck: Serum-Kreatinin 1,27 mg/dl
Berichtet wird über einen 22jährigen Studenten, der wegen einer Proteinurie bei uns vorgestellt wurde. Die durchgeführte Nierenbiopsie (6/2000) ergab die Diagnose einer IgA-Nephropathie.
Eine kürzlich verbreitete Stellungnahme überraschte mit der Feststellung, beim Diabetiker mit Nephropathie sei die renoprotektive Wirkung der Absenkung des Blutdrucks auf Werte unter 140/90 mmHg durch keinerlei Evidenz gestützt.
Mikroalbuminurie wird definiert als renale Albuminausscheidung von 30-300 mg/Tag (20-200 mg/l). Makroalbuminurie wird definiert als Albuminausscheidung von > 300 mg/Tag.
Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Diabetes sind früher anämisch als Patienten mit chronischer Nierenerkrankung ohne Diabetes (Nephrol Dial Transplant 19(Suppl2), 2004).
Die diabetische Nephropathie ist die führende renale Erkrankung für die Entwicklung einer terminalen Niereninsuffizienz und eine Hauptursache für die hohe Morbidität und Mortalität in der westlichen Welt.
Die Prävention einer Kontrastmittel-induzierten Nephropathie bei Patienten mit vorbestehender chronischer Niereninsuffizienz stellt weiterhin eine wichtige Aufgabe dar.
Einer der faszinierendsten Regulationsmechanismen der glomerulären Filtrationsrate (GFR) ist die Autoregulation durch den tubuloglomerulären Feedbackmechanismus (TGF).
Die kardiale Genexpression und die Sekretion von atrialem natriuretischen Peptid (ANP) und BNP (brain natriuretic peptide) erfolgt durch Volumen- und Druckbelastung
Das Spektrum der Antibiotika-induzierten Nierenschäden umfasst neben den überwiegend tubulo-toxischen akuten Veränderungen, auf die im folgenden näher eingegangen werden soll, auch die akute interstitielle Nephritis.

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