10. Juni 2026
Ganzheitlich, interdisziplinär und zukunftsorientiert: Die „fasziNIERENd“ vereinte NephrologInnen, Nachwuchskräfte und Pflegefachkräfte in Berlin, um gemeinsam zentrale Weichen für die Nephrologie der Zukunft zu stellen.
fasziNIERENd-Veranstaltung am 24. und 25.04.2026
Berlin, 09. Juni 2026 – Wie lässt sich die Nephrologie angesichts wachsender Herausforderungen zukunftsfest gestalten? Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz, neue Versorgungskonzepte und wie wichtig ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit dabei? Diesen Fragen widmete sich die Veranstaltung „fasziNIERENd“ von CSL Vifor am 24. und 25. April 2026 in Berlin. Unter dem Motto „Entdecken Sie, was sich hinter ganzheitlicher Nephrologie verbirgt“ kamen ExpertInnen, aufstrebende MedizinerInnen der Nephrologie und Pflegefachkräfte zusammen, um sich über zentrale Entwicklungen ihres Fachgebiets auszutauschen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Marcus Brand (Universitätsklinikum Münster) bot das Programm eine abwechslungsreiche Mischung aus Fachvorträgen, Fallforen, Workshops und interaktiven Diskussionsrunden.
Zeitenwende in der Nephrologie: neue Wege für eine zukunftsfähige Versorgung
Die zentrale Botschaft der Veranstaltung war klar: Die Nephrologie steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Pharma- und geopolitische Herausforderungen, wachsender Personalmangel und die stetig steigende Zahl chronisch nierenkranker PatientInnen erfordern ein Umdenken auf vielen Ebenen. Univ.-Prof. Dr. med. Danilo Fliser (Universitätsklinikum des Saarlandes) beleuchtete in seinem Eröffnungsvortrag, welche Entwicklungen in Diagnostik und Therapie die Zukunft prägen werden, bevor im Anschluss die Delegation ärztlicher Tätigkeiten aus rechtlicher und praktischer Perspektive diskutiert wurde – ein Zukunftsthema, das angesichts knapper Ressourcen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Besondere Aufmerksamkeit erhielten zwei zukunftsweisende Themen: „Welche Möglichkeiten offenbart uns die Künstliche Intelligenz im klinischen Alltag heute und morgen?“ – vorgestellt von Prof. Dr. med. Bernd Hohenstein (Nephrologisches Zentrum Villingen-Schwenningen). Anschließend lud Univ.-Prof. Dr. med. Leif Erik Sander (Charité Berlin) mit seinem Vortrag zum Thema Krisenresilienz des Gesundheitssystems zur Reflexion ein, wie widerstandsfähig die nephrologische Patientenersorgung in Deutschland ist.
Prof. Dr. med. Jan T. Kielstein (Städtisches Klinikum Braunschweig) fasste die Eindrücke zusammen: „Ein Highlight war wirklich der Vortrag über die Künstliche Intelligenz. Herr Hohenstein hat sehr schön illustriert, wie KI unseren Alltag schon jetzt bestimmen kann, bestimmen wird und auch bestimmen muss, weil die Arbeitsanforderungen an uns so immens steigen, dass wir das mit der bisherigen Art – ob ambulant oder stationär – nicht mehr hinbekommen werden.“
Der zweite Tag war geprägt vom interdisziplinären Austausch. ExpertInnen aus Rheumatologie, Kardiologie und Dermatologie diskutierten gemeinsam mit NephrologInnen reale Fallbeispiele zu IgA-Nephropathie, ANCA-assoziierter Vaskulitis, zu mit chronischer Nierenkrankheit (CKD) assoziiertem Pruritus sowie von kardiorenalen PatientInnen. Um die patientengerechte und sichere Versorgung in diesem Spektrum der Nephrologie weiter zu optimieren, sind Kommunikation und eine offene Fehlerkultur essenziell, sowohl disziplinübergreifend als auch innerhalb der niedergelassenen und klinischen Versorgung zwischen PatientInnen, Pflegekräften und ÄrztInnen.
Einen besonderen Höhepunkt bot die Session „Bühne frei für junge NephrologInnen“, in der Nachwuchskräfte ihre Forschungsergebnisse vorstellten und zeigten, welche wissenschaftlichen Impulse und Innovationen die Zukunft der Nephrologie prägen werden.
Neue Konzepte, neue Denkweisen, engagiertes Personal
Mit „fasziNIERENd“ hat CSL Vifor erneut eine interdisziplinäre Austauschplattform geschaffen, die ExpertInnen aus mehreren Fachbereichen, NachwuchsmedizinerInnen und Pflegefachkräfte zusammenbringt, um die Versorgung von Menschen mit Nierenerkrankungen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Das Feedback war rundum positiv – die Teilnehmenden lobten das abwechslungsreiche Format, die Vielfalt an Impulsen und die offene Diskussionskultur. Besonders geschätzt wurden die Praxisnähe der diskutierten Patientenfälle, der Blick auf neue Therapieansätze sowie der hohe Stellenwert zukunftsorientierter Themen. Die Vernetzung über Fachrichtungen, Berufsgruppen und Hierarchien hinweg wurde dabei als zentraler Gewinn erlebt.
„Ich mag die Veranstaltung sehr. Insbesondere da sie interdisziplinär ist und auch neue Wege beschreitet. Die Zusammenarbeit mit Beschäftigten aus dem Bereich der Pflege und den ärztlichen Kolleginnen und Kollegen – das ist etwas Besonderes, weil wir natürlich nur miteinander erfolgreich sein können und uns ergänzen“, so Univ.-Prof. Dr. med. Miriam Banas (Universitätsklinikum Regensburg).
Dr. med. Göran Boeckel (Universitätsklinikum Münster) fasste die Relevanz der Inhalte zusammen: „Keines der Themen ist im Klinikalltag wegzudenken. Ich habe diversen Kollegen die Teilnahme empfohlen – die Weiterempfehlung zu dieser Veranstaltung würde ich zu 100 Prozent aussprechen.“
CSL Vifor ist ein weltweit tätiges Pharmaunternehmen in den Therapiegebieten Eisenmangel, Dialyse, Nephrologie und seltene Krankheiten. Wir sind spezialisiert auf strategische globale Partnerschaften, Einlizenzierungen und die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Therapien für die Präzisionsmedizin. Es ist unser Ziel, Patienten auf der ganzen Welt zu einem besseren und gesünderen Leben zu verhelfen. Der Hauptsitz von CSL Vifor befindet sich in St. Gallen, Schweiz. Zu CSL Vifor gehört auch das gemeinsame Unternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (mit Fresenius Medical Care). Die Muttergesellschaft CSL (ASX:CSL; USOTC:CSLLY) mit Hauptsitz in Melbourne, Australien, beschäftigt 30.000 Mitarbeiter und versorgt Menschen in mehr als 100 Ländern mit ihren lebensrettenden Therapien. Weitere Informationen über CSL Vifor finden Sie unter www.cslvifor.com
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