Die Hyponatriämie (Serumnatrium <135 mmol/L) ist die häufigste Elektrolytstörung bei hospitalisierten PatientInnen mit einer geschätzten Prävalenz von 15-30% und begegnet ÄrztInnen der Akut- und Intensivmedizin, der Nephrologie sowie der Endokrinologie nahezu täglich.
Entscheidungen zur „end-of-life“-care im Sinne von Therapiezieländerungen sind in den letzten Jahren fester Bestandteil intensivmedizinischer Praxis geworden, da entweder die Indikation für eine Maßnahme fehlt (nach fachlich begründeter Einschätzung mit bestimmter Wahrscheinlichkeit kein bestimmtes Therapieziel erreichbar, Neitzke G; Med Klin Intensivmed Notfallmed 2014; 109:8), oder der Patientenwille nicht (mehr) gegeben ist.
Der Klimawandel hat mit dem Anstieg der durchschnittlichen Umgebungstemperatur und den daraus folgenden extrem heißen Sommermonaten auch in Mitteleuropa zu dramatischen Folgen für die Medizin und auch für die Erfordernisse der Gesundheitspolitik geführt (Bell ML; N Engl J Med 2024; 390:1793).
Medikationsfehler sind an Intensivstationen häufig und stellen ein erhebliches Problem für die Patientensicherheit dar (Valentin A; BMJ 2009; 338:b814).
In den ersten Jahren der Hämodialyse-Therapie waren PatientInnen phänotypisch häufig geprägt durch Malnutrition und Untergewicht, bedingt durch Urämie, Eiweißverluste im Urin oder als Folge von proteinarmer Ernährung, die durchgeführt wurde, um den Beginn der Dialysetherapie so weit wie möglich hinauszuzögern.
Die Ätiologie primärer Podozytopathien, darunter das idiopathische nephrotische Syndrom im Kindesalter, die Minimal Change Disease, die primäre fokale segmentale Glomerulosklerose sowie deren rekurrente Form nach Nierentransplantation, war lange Zeit eine der ungelösten Schlüsselfragen im Forschungsfeld glomerulärer Erkrankungen. Die Identifizierung von Anti-Nephrin Autoantikörpern bei einem Teil der Patientinnen und Patienten mit primären Podozytopathien, die Entwicklung robuster Nachweismethoden dieser Autoantikörper und der Nachweis ihrer Pathogenität haben zu einem Paradigmenwechsel in unserem Verständnis dieser Erkrankungen geführt.
Rejektionen nach Nierentransplantation werden in T-Zell-vermittelte (T cell-mediated rejection; TCMR) und Antikörper-vermittelte Abstoßung (antibody-mediated rejection; AMR) unterteilt (Callemeyn J; Kidney Int 2022; 101:692, Böhmig GA; Transplantation 2023; 107:1027).
Das TAR-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung, die durch eine bilaterale Radiusaplasie und eine Thrombozytopenie charakterisiert ist.
Dieses Editorial fasst die wichtigsten gastroenterologischen Highlights des Jahres 2025 zusammen und zeigt, wie sich diagnostische Präzision, differenzierte Risikostratifizierung und personalisierte Therapieansätze zunehmend als leitende Prinzipien etablieren.
Die Entwicklungen der letzten Jahre innerhalb der Neurogastroenterologie und gastrointestinalen Motilitätsforschung verdeutlichen eindrucksvoll, wie dynamisch sich dieses Fachgebiet weiterentwickelt. Eine besondere Rolle spielt dabei der demografische Wandel, da der alternde menschliche Körper spezifische Veränderungen der gastrointestinalen Physiologie mit sich bringt.
Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronische Entzündung der Speiseröhre, die mit einer vermehrten Inzidenz an Dysphagie, gastroösophagealer Refluxbeschwerden und Nahrungs-/Bolusimpaktion einhergeht.1
Zu den seltenen extraintestinalen Manifestationen (EIMs) bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zählen pulmonale Manifestationen, die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) und opthalmologische EIMs (Episkleritis, Skleritis, Uveitis, Keratokunjunktivitis sicca und periphere ulcerative Keratitis).
Statine sind äußerst potente Senker des Low Density Lipoprotein-Cholesterins (LDLC) und eines der meist verschriebenen und geprüften Medikamente der letzten Jahrzehnte.
In der von der Bundesregierung im Januar 2024 verabschiedeten „Ernährungsstrategie“ sind die „Erfassung von Mangelernährung und das verpflichtende, routinemäßige Screening in Krankenhäusern wichtige Schritte, um den Bedarf der Patientinnen und Patienten zu erkennen“ (www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/ernaehrungsstrategie.html).
Entgegen der vielfach geäußerten Meinung, dass Mikronährstoffmängel bei einer gemischten mitteleuropäischen Ernährungsweise nicht zu erwarten sind, können schwerwiegende Mangelzustände bei verschiedensten PatientInnengruppen häufig auftreten und das betrifft vor allem Thiamin, das Vitamin B1.
Zu den noch immer weitgehend ungelösten, gleichzeitig medizinisch und ökonomisch hochrelevanten Problemen der Ernährungsmedizin zählt die krankheitsbedingte Mangelernährung.

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