Der Morbus Fabry, seltener auch Anderson-Fabry Krankheit genannt, gehört zur Gruppe der lysosomalen Speichererkrankungen. Ursächlich für die vielfältige Symptomatik ist eine Mutation im Gen, welches für das Enzym α-Galaktosidase A kodiert.
Der M. Fabry gehört zu den lysosomalen Speichererkrankungen und wird X-chromosomal vererbt. Die Erkrankung wurde vor mehr als 100 Jahren erstmals auf Grund der Hautveränderungen als Angiokeratoma diffusum beschrieben
Der Morbus Fabry ist eine seltene lysosomale Speichererkrankung und wird X-chromosomal vererbt. Ursache der Erkrankung ist eine fehlende oder mangelnde Aktivität des Enzyms a-Galaktosidase A
Morbus Fabry ist die zweithäufigste X-chromosomal vererbte lysosomale Speicherkrankheit mit einer Prävalenz von ca. 1:40.000 bis 1:170.000 Lebendgeburten. Es gibt jedoch Hinweise aus Screening-Untersuchungen, dass verschiedene Varianten des GLA-Gens und reduzierte α-Galaktosidase-Aktivität vor allem in Risikopopulationen häuiger auftreten (van der Tol L; J Med Genet 2014; 51:1).

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.