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Presseinformation Aristo Pharma GmbH

02. November 2026

 

Deutscher Schmerzkongress 2026

Kontinuierliche Analgesie bei neuropathischen Schmerzen – neue Real-World-Daten zu retardiertem Pregabalin

Berlin, 23. Oktober 2026. Die langfristige Kontrolle chronischer Schmerzen erfordert Therapieoptionen, die eine kontinuierliche Analgesie und eine alltagstaugliche Anwendung ermöglichen. Der Stellenwert langwirksamer Formulierungen sowie die Besonderheiten von Pregabalin mit gastroretentiver Galenik bei neuropathischen Schmerzen waren Thema eines Lunchsymposiums im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2026. Im Mittelpunkt stand dabei die erstmalige Präsentation neuer Studiendaten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von retardiertem gegenüber schnell freisetzendem Pregabalin.1

Eine kontinuierliche und zuverlässige Symptomkontrolle über den Tag hinweg ist elementar für den Therapieerfolg und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen. Retardierten Formulierungen mit 24-stündiger Wirkstofffreisetzung komme dabei eine wichtige Rolle zu, so Dr. med. Thomas Reiter, EDPM (Leitender Arzt der Abteilung für multimodale Schmerztherapie, Klinik Vincentinum, Augsburg), Prof. Dr. med. Ralf Baron (Leiter Neurologische Schmerzforschung und -therapie, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und PD Dr. med. Michael A. Überall (DGS-Vizepräsident, Leiter des Instituts für Neurowissenschaften, Algesiologie und Pädiatrie sowie des DGS-Exzellenzzentrums für Versorgungsforschung, Nürnberg). Auf dem Deutschen Schmerzkongress 2026, der vom 21. bis 24. Oktober 2026 in Mannheim stattfand, erläuterten die Experten die Relevanz von langanhaltend wirksamen Präparaten für eine kontinuierliche Analgesie. Dabei wurden neue Real-World-Daten zur Wirksamkeit von retardiertem vs. schnell freisetzendem Pregabalin erstmals der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgestellt.1

Chronische Schmerzen sicher und leitliniengerecht behandeln – der Stellenwert langwirksamer Präparate mit 1-mal-täglicher Einnahme 

Zu Beginn betonte Dr. Reiter, dass Schmerz keine einheitliche Entität sei, sondern Ergebnis verschiedener neurophysiologischer Prozesse.2 Sowohl der Schmerztyp (nozizeptiver, neuropathischer, noziplastischer Schmerz) als auch die pathophysiologischen Mechanismen, die dem Schmerz zugrunde liegen (z. B. periphere oder zentrale Sensitivierung), sollten bei der Therapieentscheidung berücksichtigt werden.3,4,5 Bei chronischen Schmerzen sind opioidhaltige Analgetika eine wichtige medikamentöse Therapieoption, die reflektiert und gemäß aktueller Leitlinien, wie der S3-Leitlinie zur Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen (LONTS), eingesetzt werden sollte.5,6 Dort wird u. a. der Einsatz von langwirksamen Opioiden und der Verzicht auf eine fortgesetzte opioidhaltige Bedarfsmedikation empfohlen.6 Retardierte Präparate wie z. B. Hydromorphon Aristo® long sind über einen Zeitraum von 24 Stunden wirksam und in vier Wirkstärken von 4 mg bis 32 mg verfügbar.7 So kann die Behandlung bei 1-mal-täglicher Einnahme an den jeweiligen Bedarf von Patientinnen und Patienten angepasst werden.

Pregabalin in gastroretentiver Darreichungsform – Besonderheiten, Anwendungsbereiche und Daten aus klinischen Studien

Pregabalin bindet an spannungsabhängige Kalziumkanäle im zentralen Nervensystem, verringert dort den Einstrom von Kalzium und vermindert so die Freisetzung exzitatorischer Neurotransmitter.8 Es wird als Erstlinientherapie zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen empfohlen9, wobei Schmerzen, die auf zentraler Sensitivierung beruhen, besonders effektiv reduziert werden.10,11 Darüber hinaus wirke sich Pregabalin positiv auf die Schlafqualität aus, was insbesondere bei Personen mit neuropathischen Schmerzen zum Behandlungserfolg beitragen könne, so Prof. Baron.12,13 Gastroretentive Darreichungsformen, z. B. Pregabalin Aristo® Retard14, setzen Pregabalin über 24 h langsam aus dem Magen frei und ermöglichen die kontinuierliche Aufnahme des Wirkstoffs im Bereich des oberen Dünndarms. So werden Schwankungen des Plasmaspiegels abgemildert und eine lange Wirkdauer erzielt. Die 1-mal-tägliche Einnahme kann sich positiv auf die Therapieadhärenz auswirken und sollte nach dem Essen erfolgen, damit das Retardierungsprinzip der Gastroretention funktionieren kann. Mehrere Studien zeigen die Nichtunterlegenheit von retardiertem gegenüber schnellfreisetzendem Pregabalin bei peripheren neuropathischen Schmerzen.15,16,17 Retardiertes Pregabalin ist daher eine relevante Therapieoption bei neuropathischen Schmerzen.

Größerer realisierter klinischer Therapienutzen mit retardiertem vs. schnell freisetzendem Pregabalin – Ergebnisse der PREFER-Studie


Die PREFER-Studie wurde von Dr. Überall vorgestellt. Untersucht wurde die Wirksamkeit von retardiertem vs. schnell freisetzendem Pregabalin (ER-PGN vs. IR-PGN) bei 1776 Patientinnen und Patienten, die erstmals eine Routineversorgung bei neuropathischen Schmerzen erhielten, über einen Zeitraum von 12 Wochen unter Real-World-Bedingungen. In beiden Behandlungsarmen wurde eine signifikante Schmerzlinderung nach 12 Wochen gegenüber dem Ausgangswert festgestellt. Der Anteil an Personen mit einer Schmerzreduktion von ≥ 30 % war in der ER-PGN-Gruppe signifikant höher (85,0 vs. 63,2 %, p < 0,001). Darüber hinaus konnte mit retardiertem Pregabalin signifikant häufiger eine ≥ 30%ige Beschwerdelinderung in den Bereichen Schmerzintensität, Funktion und Lebensqualität erreicht werden. Die Behandlung mit retardiertem Pregabalin zeichnete sich dabei durch überlegene Verträglichkeit aus. In der IR-PGN-Gruppe trat bei 56,5 % der Patientinnen und Patienten mindestens eine unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) auf, in der ER-PGN-Gruppe waren es dagegen nur 32,4 % (p < 0,001). UAW-bedingte Therapieabbrüche waren unter schnell freisetzendem Pregabalin mehr als doppelt so häufig im Vergleich zur retardierten Formulierung (41,7 vs. 19,1 %, p > 0,001). Insgesamt verblieb ein deutlich höherer Anteil an Personen über den Beobachtungszeitraum von 12 Wochen bei der ER-PGN-Therapie als bei der IR-PGN-Therapie (80,9 vs. 58,3 %, p < 0,001) und es zeigte sich ein höherer kumulativer realisierter Behandlungserfolg (Realized Treatment Benefit, RTB) mit Pregabalin mit verzögerter Freisetzung. Die Ergebnisse der PREFER-Studie belegen die hohe Effektivität von retardiertem Pregabalin im Real-World-Setting im Allgemeinen und im Vergleich zu schnell freisetzenden Formulierungen des selben Wirkstoffs.1

1 Überall MA. PREFER. Real-World-Effektivität von retardiertem vs. schnell freisetzendem Pregabaliin. Präsentiert am 23.10.2026 auf dem Deutschen Schmerzkongress 2026 in Mannheim.
2 Wall PD und Melzack R (Hrsg.). Textbook of Pain. 4. Auflage. 1999.
3 Jensen TS und Baron R. Pain. 2003;102(1-2):1-8.
4 Poisbeau P, Salvat E. BJA Educ. 2025;25(9):357-366.
5 Grögl G et al. Schmerz-Nachrichten. 2022; 22(Supl 1):1-10.
6 Häuser W et al. Deutsche Schmerzgesellschaft. Leitlinie – Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen (LONTS). AWMF-Register-Nr. 145-003. Stand 2020.

Über Aristo Pharma

Die Aristo Pharma GmbH mit Sitz in Berlin wurde 2008 gegründet und gehört heute zu den wachstumsstarken Pharmaunternehmen in Europa. Unser Anspruch ist es, Gesundheit neu zu denken und pharmazeutische Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln – mit dem Ziel, Therapien wirksam, verträglich und zugleich einfach in der Anwendung zu gestalten. Unser Portfolio umfasst verschreibungspflichtige Arzneimittel, innovative Medizinprodukte, OTC-Produkte sowie pflanzliche Präparate und deckt damit ein breites Spektrum moderner Versorgung ab. Über 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 13 Ländern tragen täglich dazu bei, dass unsere Produkte zuverlässig dort ankommen, wo sie gebraucht werden – bei Ärztinnen und Ärzten, Apotheken, im Großhandel und bei Patientinnen und Patienten.

Pflichttexte

Hydromorphon Aristo® long 4/8/16/32 mg Retardtabletten (Rp/BTM). Wirkstoff: Hydromorphonhydrochlorid. Zus.: 1 Retardtbl. enth.: 4mg/8mg/16mg/32mg Hydromorphonhydrochlorid entspr. 3,55mg/7,09mg/14,19mg/28,38mg Hydromorphon. Sonst. Bestandt.: Tbl.-kern: Zucker-Stärke-Pellets (Sucrose, Maisstärke), Hypromellose, Ethylcellulose, Hyprolose, Triethylcitrat, Talkum, Carmellose-Natrium, mikrokrist. Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), hochdisp. Siliciumdioxid; Flm.-Überzug: Polyvinylalkohol, Macrogol 4000, Talkum, 4mg-zusätzl.: Titandioxid (E 171), Eisen (III)-oxid (E 172); 8mg-zusätzl.: Titandioxid (E 171); 16mg-zusätzl.: Titandioxid (E171), Eisen (III)-hydroxid-oxid (E 172); 32mg-zusätzl.: Eisen (III)-oxid (E 172). Anw.: Erwachs. ud. Jugendl. ab 12 J.: Behandlung starker Schmerzen. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff od. sonst. Bestandt., schwere Atemdepression mit Hypoxie od. Hyperkapnie, schwere, chron. obstrukt. Lungenerkrankung, Koma, akutes Abdomen, paralytischer Ileus, gleichz. Gabe von Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmer) od. wenn diese innerhalb der letzten 2 Wochen abgesetzt wurden. Nebenw: Sehr häufig: Schwindel, Somnolenz; Obstipation, Übelkeit. Häufig: Verminderter Appetit, Appetitlosigkeit; Angstzustände, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit; Kopfschmerzen; Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Erbrechen; Pruritus, Schwitzen; verstärkter Harndrang; Asthenie. Gelegentlich: Agitiertheit, Depression, Euphorie, Halluzinationen, Alpträume, verminderte Libido; Tremor, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Parästhesie; Sehstörung; Hypotonie; Dyspnoe; Dyspepsie, Diarrhoe, Dysgeusie; Erhöhung leberspezifischer Enzyme; Hautausschlag; Harnverhalten; erektile Dysfunktion; Entzugserscheinungen (Entzugserscheinungen m. Symptomen wie Agitiertheit, Angst, Nervosität, Schlaflosigkeit, Hyperkinese, Tremor und gastrointestinale Symptome), Ermüdung, Unwohlsein, periphere Ödeme. Selten: Sedierung, Lethargie; Tachykardie, Bradykardie, Palpitationen; Atemdepression, Bronchospasmen; Erhöhung von Pankreasenzymen; Rötung des Gesichts. Sehr selten: Krampfanfälle, Dyskinesie, Hyperalgesie. Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschl. Schwellungen im Bereich des Oropharynx), anaphylaktische Reaktionen; Abhängigkeit, Dysphorie; Zentrales Schlafapnoe-Syndrom; Miosis; Wärmegefühl; Paralytischer Ileus; Gallenkolik; Urtikaria; Toleranz, Arzneimittelentzugssyndrom beim Neugeborenen. Die Retardtabletten dürfen nicht zerkaut oder zerkleinert werden. Enthält Sucrose. Packungsbeilage beachten. (verschreibungspflichtig, Betäubungsmittel). (Stand Oktober 2025). Aristo Pharma GmbH, Wallenroder Straße 8-10, 13435 Berlin

Pregabalin Aristo® retard 82,5 mg/165 mg/330 mg Retardtabletten (Rp) Wirkstoff:
Pregabalin Zus.: 1 Retardtbl. enth. 82,5/165/330 mg Pregabalin. Sonst. Bestandt .: Tbl.kern: Hypromellose, Hydroxypropylcellulose (Ph.Eur.), Basisches Butylmethacrylat-Copolymer (Ph.Eur.), Crospovidon Typ A, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Hochdisperses Siliciumdioxid, Tbl.übzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum; Eisen(III)-hydroxid-oxid x H20 (E 172) (Pregabalin Aristo® retard 165 mg Retardtabletten), Eisen(III)-oxid (E 172) (Pregabalin Aristo® retard 165 mg und 330 mg Retardtabletten), Eisen(II,III)-oxid (E 172) (Pregabalin Aristo® retard 330 mg Retardtabletten); Drucktinte: Schellack, Eisen(II,III)-oxid, Propylenglycol. Anw.: Behandlung von peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen bei Erwachsenen. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff od. sonst. Bestandteile. Nebenw.: Sehr häufig: Benommenheit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen. Häufig: Nasopharyngitis; gesteigerter Appetit; Euphorie, Verwirrung, Reizbarkeit, Desorientierung, Schlaflosigkeit, verringerte Libido; Ataxie, Koordinationsstörungen, Tremor, Dysarthrie, Amnesie, Gedächtnisstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Parästhesie, Hypästhesie, Sedierung, Gleichgewichtsstörung, Lethargie; verschwommenes Sehen, Diplopie; Vertigo; Erbrechen, Übelkeit, Verstopfung, Diarrhoe, Flatulenz, aufgeblähter Bauch, Mundtrockenheit; Muskelkrämpfe, Arthralgie, Rückenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, zervikale Spasmen; erektile Dysfunktion; periphere Ödeme, Ödeme, Gangstörungen, Stürze, Trunkenheitsgefühl, Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit; Gewichtszunahme. Gelegentlich: Neutropenie; Überempfindlichkeit; Anorexie, Hypoglykämie; Halluzinationen, Panikattacken, Ruhelosigkeit, Agitiertheit, Depression, Niedergeschlagenheit, gehobene Stimmungslage, Aggression, Stimmungsschwankungen, Depersonalisation, Wortfindungsstörungen, abnorme Träume, gesteigerte Libido, Anorgasmie, Apathie; Synkopen, Stupor, Myoklonus, Verlust des Bewusstseins, psychomotorische Hyperaktivität, Dyskinesie, posturaler Schwindel, Intentionstremor, Nystagmus, kognitive Störungen, geistige Beeinträchtigungen, Sprachstörungen, verringerte Reflexe, Hyperästhesie, brennendes Gefühl, Geschmacksverlust, Unwohlsein; „Tunnelblick“, Sehstörungen, geschwollene Augen, Gesichtsfeldeinengung, verringerte Sehschärfe, Augenschmerzen, Schwachsichtigkeit, Photopsie, Augentrockenheit, verstärkter Tränenfluss, Augenreizung; Hyperakusis; Tachykardie, AV-Block 1. Grades, Sinusbradykardie, Herzinsuffizienz; Hypertonie, Hautrötung mit Wärmegefühl, Gesichtsrötung, kalte Extremitäten; Dyspnoe, Nasenbluten, Husten, verstopfte Nase, Rhinitis, Schnarchen, trockene Nase; gastroösophagealer Reflux, vermehrter Speichelfluss, orale Hypasthesie; erhöhte Leberenzymwerte; papulöser Ausschlag, Urtikaria, Hyperhidrose, Pruritus; Gelenkschwellungen, Myalgie, Muskelzuckungen, Nackenschmerzen, Steifigkeit der Muskulatur; Harninkontinenz, Dysurie; Störungen der Sexualfunktion, verzögerte Ejakulation, Dysmenorrhoe, Brustschmerzen; generalisierte Ödeme, Gesichtsödem, Engegefühl in der Brust, Schmerzen, Fieber, Durst, Frösteln, Asthenie; Erhöhung der Kreatinphosphokinase, Hyperglykämie, Thrombozytenzahl erniedrigt, erhöhte Kreatininwerte, Hypokaliämie, Gewichtsverlust. Selten: Angioödem, allergische Reaktion; Enthemmung, suizidales Verhalten, Suizidgedanken; Konvulsionen, Parosmie, Hypokinesie, Schreibstörungen, Parkinsonismus; Verlust des Sehvermögens, Keratitis, Oszillopsie, verändertes räumliches Sehen, Mydriasis, Schielen, Lichtempfindlichkeit; QT-Verlängerung, Sinustachykardie, Sinusarrhythmie; Lungenödem, Engegefühl im Hals; Aszites, Pankreatitis, geschwollene Zunge, Dysphagie; Gelbsucht; toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, kalter Schweiß; Rhabdomyolyse; Nierenversagen, Oligurie, Harnretention; Amenorrhoe, Absonderungen aus der Brust, Brustvergrößerung, Gynäkomastie; Leukozytenzahl erniedrigt. Sehr selten: Leberversagen, Hepatitis. Nicht bekannt: Arzneimittelabhängigkeit; Atemdepression. Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Langzeittherapie wurden bei einigen Patienten Entzugssymptome mit folgenden Reaktionen beobachtet: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angst, Durchfall, Grippesymptome, Konvulsionen, Nervosität, Depressionen, Schmerzen, Hyperhidrose und Benommenheit, den Eindruck physischer Abhängigkeit erweckend. Der Patient sollte zu Beginn der Behandlung hierüber informiert werden; die Daten zu Häufigkeit und Schweregrad der Entzugssymptome deuten auf eine Dosisabhängigkeit hin. (verschreibungspflichtig) (Stand Februar 2024). Aristo Pharma GmbH, Wallenroder Straße 8-10, 13435 Berlin.

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