Ausgabe 5/08 

Ist die nicht-invasive Beatmung beim kardiogenen Lungenödem obsolet?

Das akute kardiogene Lungenödem ist einer der häufigsten Gründe für eine Hospitalisierung. Besonders, wenn es mit einem Herzinfarkt assoziiert ist, geht das akute kardiogene Lungenödem mit einer beträchtlichen Mortalität zwischen 10 und 20% einher. Patienten, die sich unter O2-Gabe und medikamentöser Standardtherapie nicht stabilisieren, müssen oft intubiert werden, was weitere Probleme wie die Tubus-assoziierte Pneumonie und höheren Sedierungsbedarf mit sich bringt.

Nicht-invasive Beatmung mittels CPAP oder intermittierender positiver Druckbeatmung (NIPPV; entspricht üblicherweise pressure support ventilation bzw. ASB) erhöht beim akuten kardiogenen Lungenödem das Herzzeitvolumen über eine Erniedrigung der Vor- und Nachlast. Außerdem entlastet nicht-invasive Beatmung die Atempumpe, vermindert den O2-Verbrauch, verbessert die Oxygenierung und die Ventilation. Aufgrund dieser positiven Wirkungen kann durch den Einsatz von nicht-invasiv...



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