Ausgabe 6/03 

Hirndruck bei Pneumokokkenmeningitis - Genügt zu seiner Evaluierung eine Bildgebung?

Ein erhöhter intrakranieller Druck ist eine wohlbekannte Komplikation der akuten bakteriellen Meningitis, insbesondere einer Pneumokokkenmeningitis. Trotz adäquater adjuvanter Therapiestrategien sterben bis zu 30% an dieser, nicht wenige davon an zerebraler, transtenorieller und letztlich transforamineller Herniation. Die zerebrale Computertomographie (CT) wird bei bakterieller Meningitis immer dann empfohlen, wenn ein fokales neurologisches Defizit (Ausschluss eines Hirnabszesses, eines subduralen oder epiduralen Empyems, einer Zerebritis, einer vaskulär ischämischen Komplikation oder einer vaskulär venösen Komplikation) oder eine Beeinträchtigung der Bewusstseins- lage (intrakranieller Druck – Hirnödem, Hydrocephalus) besteht. Es konnte in mehreren Studien gezeigt werden, dass eine initiale Lumbalpunktion ohne vorausgehendes CT bei Patienten mit dringendem Verdacht auf eine bakterielle Meningitis, die weder eine fokale Herdsymptomatik, noch ein...



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