Ausgabe 5/10 

Urämie - Was ist das?

Die Urämie ist dadurch gekennzeichnet, dass der Organismus zunehmend durch seine eigenen Stoffwechselprodukte vergiftet wird. Dafür einige Beispiele:

Ein Blick zurück

Vor dem Jahr 1960 wurden urämische Patienten dem Tod geweiht ebenso wie Patienten mit Pest ins Pesthaus gelegt, mit Opium versorgt und nicht weiter beachtet. Heute werden terminal nieren­insuffiziente Patienten entweder dialysiert oder transplantiert und erfreuen sich vieler Lebensjahre mit teilweise exzellenter Lebensqualität.

Der Begriff „Urämie“ war lange Jahre vage, unzureichend definiert, nicht kons­tant und unklar. Konfusion bestand vor allem darüber, wo die Urämie beginnt.  Obduktionsstatistiken machten jedoch sehr deutlich klar, wo die Urämie endet. Der Tod in der Urämie wurde mit dem Auflösungsprozess simpler Mikroorganismen in einer überalterten Bakterienkultur verglichen: Sowohl urämische Patienten als auch kultivierte Mikroorganismen...



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